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Therapie

Redeflussstörungen

Entwicklungsunflüssigkeiten im Kindesalter:


Mögliche Symptome:

Unflüssigkeiten im Redefluss sind in der Sprachentwicklung der Kinder nichts Ungewöhnliches. Es kommt zu kurzen Wiederholungen von Satzteilen oder Wörtern oder zu Dehnungen von Lauten. Die Symptome sind meist locker, stets in Wandlung und treten phasenweise auf und gehen mit zunehmender Sprach- und Sprechfähigkeit des Kindes zurück, da das Kind nun aufgrund der erlernten motorischen Geschicklichkeit der Sprechwerkzeuge und des erweiterten Wortschatzes besser in der Lage ist, seine Gedanken mitzuteilen.
Durch genaue Diagnostik muss geklärt werden, ob die beobachtbaren Sprechunflüssigkeiten Ausdruck eines zur normalen Sprechentwicklung gehörenden Entwicklungsstotterns sind oder ob es sich um ein beginnendes Stottern handelt.


Stottern

Mögliche Symptome:

Der Redefluss der Betroffenen ist unterbrochen durch:

Wiederholungen

  • von Lauten (wwwarum gehst du?)
  • von Silben (wawawarum gehst du?)
  • von Wörtern (warum warum warum gehst du?)
  • von Satzteilen (warum gehst warum gehst warum gehst du?)
  • durch gedehnte Laute(waaarum gehst du?)
  • durch blockierte Laute/ "Hängenbleiben" (w···arum gehst du?)

Das Sprechen findet unter Kraftanstrengung statt. Es kann zu Mitbewegungen des Körpers und zum Vermeiden von Angstlauten, -wörtern, -situationen sowie zum sozialen Rückzug kommen. Die Symptome treten phasenweise verstärkt, phasenweise abgeschwächt auf.


Poltern

Mögliche Symptome:

Das Sprechen ist undeutlich und überhastet, oftmals wird in einer Sprechphase abrupt das Sprechtempo beschleunigt. Die Betroffenen bemerken meist nicht, dass sie für andere kaum zu verstehen sind. Laute, Silben und Wörter werden ineinander gezogen, "verschluckt" oder vertauscht. Sätze werden verschachtelt, bleiben unvollständig durch Weggelassen oder Wiederholen von Satzteilen.